Zukunft der EHB im Fokus: Anstehende Wahl des Präsidiums
EHB lädt zur hochschulöffentlichen persönlichen Vorstellung der Kandidat:innen für das zukünftige Präsidium ein. Im Audimax der Hochschule stellen die Bewerber:innen ihre Perspektiven zur strategischen Zukunft der EHB vor und stehen anschließend für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Wahl der Ämter erfolgt am 3. Juni durch das Konzil der Hochschule.
An der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) findet am 29. Mai 2026 die öffentliche Anhörung der Kandidat:innen für die Präsidiumswahl statt. Eingeladen sind alle Angehörigen der Hochschule – Studierende, Lehrende und Mitarbeitende. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an die Bewerber:innen zu richten.
Die Veranstaltung ist ein zentraler Bestandteil des transparenten und partizipativen Wahlverfahrens der Hochschule. Sie bietet Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden die Gelegenheit, die Kandidat:innen kennenzulernen und sich über ihre Vorstellungen zur strategischen Entwicklung der EHB zu informieren.
Die Wahl der Hochschulleitung erfolgt am 3. Juni 2026 durch die Mitglieder des Konzils. Zur Wahl stehen die Ämter der Präsidentin bzw. des Präsidenten sowie zweier Vizepräsident:innen. Grundlage ist ein mehrstufiges Verfahren mit öffentlicher Anhörung; die endgültige Entscheidung trifft das Konzil mit qualifizierter Mehrheit.
Zukunftsfragen der Hochschule
Im Mittelpunkt der Anhörung stehen zentrale Zukunftsfragen der Hochschule und des Wissenschaftsstandorts Berlin. Dazu gehören die strategische Weiterentwicklung der EHB, ihre Positionierung in der Berliner Hochschullandschaft sowie ihre langfristige Zukunftsfähigkeit. Ebenso geht es um den Beitrag der Hochschule für Angewandte Wissenschaften zur Fachkräftesicherung in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Pflege und Bildung.
„Die öffentliche Anhörung ist ein zentraler Bestandteil unserer demokratischen Hochschulkultur. Sie schafft Transparenz und ermöglicht Beteiligung. Gleichzeitig bietet sie die Gelegenheit, die Kandidat:innen und ihre Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der EHB kennenzulernen. Ich lade alle Hochschulangehörigen herzlich ein, sich aktiv einzubringen.“
Prof. Dr. Sebastian Schröer-Werner, Präsident der Evangelischen Hochschule Berlin
Kandidatur für das Amt der Präsidentin bzw. des Präsidenten
Für das Amt der Präsidentin bzw. des Präsidenten kandidiert Prof. Dr. Michael Komorek. Er ist derzeit Vizepräsident der EHB und war zuvor Prorektor der Hochschule. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Inklusion, inklusive Organisationsentwicklung, Evaluations- und Wirkungsforschung sowie partizipative Forschung. Durch seine langjährige Tätigkeit verfügt er über umfassende Erfahrung in der Hochschulentwicklung sowie über ein breites Netzwerk in Wissenschaft und sozialpolitischen Kontexten.
Kandidaturen für die Vizepräsidentschaften
Für das Amt der ersten Vizepräsidentin kandidiert Prof.in Dr. Anke Dreier-Horning. Sie ist Professorin für Pädagogik in der Sozialen Arbeit und Studiengangsleiterin im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der EHB. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Professionsgeschichte Sozialer Arbeit, der Sozialpädagogik in der DDR sowie in gesellschaftlichen Transformationsprozessen in Ostdeutschland nach 1989. Sie ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit sowie im Vorstand der Historischen Kommission der SPD Brandenburg.
Für das Amt der zweiten Vizepräsidentin kandidiert Prof.in Dr. Annerose Bohrer. Sie ist Professorin für Pflege- und Gesundheitswissenschaft sowie deren berufliche Didaktik an der EHB und leitete über mehrere Jahre den Pflegestudiengang der Hochschule. Ihre Schwerpunkte liegen in der hochschulischen Pflegebildung, der Gesundheitsförderung sowie in interprofessionellen Lehr- und Lernformaten. Zudem verfügt sie über langjährige Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung und ein breites berufliches Netzwerk im Gesundheits- und Pflegebereich.
Bedeutung der öffentlichen Anhörung
Mit der öffentlichen Anhörung setzt die EHB bewusst auf Transparenz, Beteiligung und demokratische Hochschulkultur. Hochschulangehörige sind eingeladen, den Prozess aktiv zu begleiten und sich einzubringen.
Der Amtsantritt für die Präsidentin bzw. den Präsidenten sowie für die erste Vizepräsidentin bzw. den ersten Vizepräsidenten ist zum 1. Oktober 2027 vorgesehen. Die Amtszeit beträgt jeweils fünf Jahre. Die Amtszeit der zweiten Vizepräsidentin bzw. des zweiten Vizepräsidenten beginnt am 1. Oktober 2026 und dauert ebenfalls fünf Jahre.
Über die EHB
Die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) ist eine staatlich anerkannte Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit Schwerpunkt auf den SAGE-Berufsfeldern Soziale Arbeit, Gesundheit (Pflege und Hebammenwissenschaft) sowie Erziehung und Bildung. Mit rund 1.700 Studierenden leistet sie einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Hauptstadtregion.
Als eine der traditionsreichsten Ausbildungsstätten für soziale Berufe in Deutschland mit Wurzeln bis 1904 verbindet die EHB praxisorientierte Lehre, anwendungsbezogene Forschung und interdisziplinären Wissenstransfer. Sie ist eng in die Berliner Wissenschaftslandschaft eingebunden und kooperiert mit zahlreichen Praxispartnern sowie rund 60 Hochschulen im In- und Ausland.
Die EHB versteht sich als aktiver Teil des Wissenschaftsstandorts Berlin und gestaltet Themen wie Diversität, soziale Teilhabe und gesellschaftliche Transformation in Lehre, Forschung und Transfer mit.
Termine
Öffentliche Anhörung der Kandidat:innen
29. Mai 2026, 08.30 Uhr
Auditorium Maximum, Hauptgebäude
Raum F 112
Wahl durch das Konzil
3. Juni 2026, 16.00 Uhr
E-Gebäude, Raum E 113
Sibylle Baluschek, M.A.
Position Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stabsstelle
Telefon +49 (0) 30 845 82 262
E-Mail sibylle.baluschek@eh-berlin.de
Ort/Büro A 109, A-Gebäude
Sprechzeiten Montag bis Donnerstag ganztägig