Evangelische Fachhochschule Berlin

Sie befinden sich hier:

Prof. Dr. Helga Hackenberg

Position

Professur für Sozialpolitik und Sozialmanagement

Studiengang

Soziale Arbeit (B.A.)

Ort/Büro

D 209

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Telefon

(030) 84582 - 287

Schwerpunkte

Lehre und Forschung

  • Vergleichende Sozialpolitik
  • Arbeitsmarkt- und Teilhabepolitik
  • Zukunftsmodelle von sozialer Marktwirtschaft und Sozialstaatlichkeit

Arbeitsprojekte

  • Im WS 2017/18 Forschungsfreisemester zu Social Business und Social Entrepreneurship.
    Mit Social Entrepreneurship und Social Business haben sich Ansätze entwickelt, mithilfe unternehmerischer Methoden gesellschaftliche Verantwortung neu zu begreifen, sozialen Mehrwert zu generieren und soziale Probleme nachhaltig zu lösen – in der Armutsbekämpfung, im Bildungswesen, in der Entwicklungspolitik oder in der Sozialen Arbeit als Profession. Zentrales Anliegen des 2011 erschienenen Buches ist es, die Kernidee von Social Entrepreneurship und Social Business mit ihren Herangehensweisen, Potentialen und Grenzen in die gesellschaftspolitische Debatte einzuordnen, konzeptionell zu schärfen und anhand ausgewählter Beispiele zu konkretisieren, um Lehrenden und Studierenden, Praktikern und Interessierten weiterführende Impulse zu geben.

Curriculum Vitae

bis heute

Diplom Sozialwissenschaftlerin
(Schwerpunkte Ökonomie und Soziologie)

seit 2005

Professur für Sozialpolitik und Sozialmanagement EHB

2004 - 2015

Mitglied der Kammer für Soziale Ordnung der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)

1999 - 2005

Projektleiterin bei der Bertelsmann Stiftung

1995 - 1999

wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum
Promotion zur Niederländischen Sozialhilfe- und Arbeitsmarktpolitik

Publikationen und Vorträge (Auswahl)

  • Als Mitglied der Kammer der EKD für soziale Ordnung Mitarbeit an der Schrift: Kirchenamt der EKD (Hg.): Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt. Eine Denkschrift des Rates der EKD. Gütersloh 2015.
  • Helga Hackenberg/Stefan Empter (Hg.): Social Entrepreneurship - Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen. Wiesbaden 2011.
  • Als Mitglied der Kammer der EKD für soziale Ordnung Mitarbeit an der Schrift: Kirchenamt der EKD (Hg.): Transparenz und Gerechtigkeit. Aufgaben und Grenzen des Staates bei der Besteuerung. EKD Texte 106. Hannover 2010.
  • Als Mitglied der Kammer der EKD für soziale Ordnung Mitarbeit an der Schrift: Kirchenamt der EKD (Hg.): Pro und Contra Mindestlöhne. Gerechtigkeit bei der Gestaltung im Niedriglohnsektor. Eine Argumentationshilfe der Kammer der Ev. Kirche in Deutschland für soziale Ordnung. EKD Texte 102. Hannover 2009.
  • Hackenberg, H.: Sabbatjahr für die Armen. Umverteilung – oder was? In: Schulz/Wegner (Hg.), Wer hat, dem wird gegeben. Biblische Zumutungen über Armut und Reichtum. Neukirchen-Vluyn 2009, S. 117-126.
  • Interview am 5. Juni 2007 mit Prof. Mohammad Yunus, Nobelpreisträger 2006: "Sozialen Unternehmen gehört die Zukunft - über Menschen mit Visionen im Zeitalter der Gewinnmaximierung." Muhammad Yunus im Gespräch mit Helga Hackenberg: In: Bertelsmann Stiftung (HG.): Generation Unternehmer? Youth Entrepreneurship Education in Deutschland. Gütersloh 2009, S. 307 - 311.

Gremien und Mitgliedschaften

  • Mitglied im Konzil der EHB
  • Mitglied des Prüfungsausschusses Studiengang Soziale Arbeit an der EHB
  • Mitglied der Auswahlkommission Deutschlandstipendium an der EHB
  • Mitglied des erweiterten Vorstandes der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt
  • Stv. Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung Wirtschaft Verstehen in Essen.

Lehrveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen finden Sie im aktuellen Vorlesungsverzeichnis!

Handapparat / Bibliothek

Der Handapparat befindet sich in der Bibliothek.

Prof. Dr. Helga Hackenberg

Prof. Dr. Helga Hackenberg

Soziales Unternehmertum

Gesellschaft und Unternehmertum verstehen heißt nicht nur, die komplexen Verflechtungen und Interdependenzen, Prinzipien und Regeln einer globalisierten Marktwirtschaft zu begreifen. Vielmehr gilt es – entgegen gängiger Stereotypen von der Unausweichlichkeit eines Turbokapitalismus – ebenso zu erkennen, welche Bedeutung Gestaltungswille, Unternehmergeist oder unternehmerisches Handeln engagierter Bürger und Bürgerinnen für die Bewältigung sozialer oder ökologischer Herausforderungen und den Zusammenhalt einer Gesellschaft konkret besitzen. Dass „Gesellschaftliches Unternehmertum" zur an Nachhaltigkeit und Solidarität orientierten Veränderung beitragen kann und wie dieses konkret funktioniert, war auch die Ausgangsfrage für den von Stefan Empter und Helga Hackenberg herausgegebenen Band „Social Entrepreneurship – Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen". (Lesen Sie mehr)

Nach oben