Abschlusstagung: Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR (1945–1989)
Abschlusstagung am 23. Januar 2026: Der Forschungsverbund „Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR (1945–1989)“ präsentiert an der EHB erstmals seine zentralen Ergebnisse. Die öffentliche und kostenfreie Tagung lädt zur fachlichen Diskussion, zu Workshops und zum Austausch über Anerkennung, Aufarbeitung und Perspektiven ein.

Der vom Bundesministerium des Innern geförderte Forschungsverbund „Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR in der Zeit von 1945–1989“ hat seine Arbeit am 1. Juli 2022 aufgenommen. Nach dreieinhalb Jahren interdisziplinärer Forschung werden die zentralen Ergebnisse des Projekts im Rahmen einer öffentlichen Abschlusstagung vorgestellt und diskutiert.
Die Tagung beleuchtet Zwangsadoptionen in der DDR aus historischer, sozialwissenschaftlicher, psychologischer und zeitgeschichtlicher Perspektive. Neben Vorträgen zu den Forschungsergebnissen umfasst das Programm ein Panel der Teilprojekte, mehrere thematische Workshops sowie Beiträge zur Anerkennung von Leid und Unrecht und zu Perspektiven der weiteren Aufarbeitung. Grußworte kommen u. a. aus Politik, Hochschule und Aufarbeitungsarbeit.
Veranstaltungsort:
Evangelische Hochschule Berlin
Audimax (F-Gebäude), Raum F 112
Teltower Damm 118–122
14167 Berlin
Den Abschluss der Tagung bilden die Eröffnung der Ausstellung „Was geschehen und nie geschehen ist“ sowie ein Sektempfang.

Prof. Dr. Anke Dreier-Horning
PositionProfessorin für Pädagogik in der Sozialen Arbeit | Studiengangsleitung: Bachelorstudiengang Soziale Arbeit
Telefon +49 (0) 30 845 82 254
E-Mail anke.dreier-horning@eh-berlin.de
Ort/BüroBüro D 208, D-Gebäude
Sprechzeitenhttps://www.dih-berlin.de/mitarbeiter-des-instituts