Internationaler Frauentag am 8. März 2026

Wenn Care-Arbeit streikt: Warum der Frauentag auch für die EHB wichtig ist

Was passiert, wenn Frauen – besonders in sozialen Berufen – ihre Arbeit für einen Tag niederlegen? Warum ist der Internationale Frauentag gerade für eine SAGE-Hochschule wie die EHB relevant? Darüber haben wir mit Madeleine Hampel im Video-Interview zum Weltfrauentag und Frauen*streik gesprochen.

Im Gespräch: Madeleine Hampel, Mitglied im EHB-Gleichstellungsrat (links), und PÖA-Mitarbeiterin Jessica Appenroth.
© EHB
Im Gespräch: Madeleine Hampel, Mitglied im EHB-Gleichstellungsrat (links), und PÖA-Mitarbeiterin Jessica Appenroth.

Geschlechtergerechtigkeit sichtbar machen

Welche Rolle Hochschulen in Fragen der Gleichstellung spielen können und warum der Internationale Frauentag gerade für eine SAGE-Hochschule relevant ist, erläutert Madeleine Hampel, Mitarbeiterin im Gleichstellungsrat der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB), im Gespräch.

Ein zentrales Thema dabei ist die Rolle von Care-Arbeit. Die EHB bildet für viele soziale und gesundheitliche Berufsfelder aus – Arbeitsbereiche, die traditionell stark von Frauen geprägt sind. Gleichzeitig bestehen hier weiterhin strukturelle Ungleichheiten, etwa bei Bezahlung, Arbeitsbedingungen oder gesellschaftlicher Anerkennung.

Frauentag und Frauenstreik

Im Interview wird auch die Unterscheidung zwischen dem Internationalen Frauentag am 8. März und dem Frauenstreik am 9. März thematisiert, zu dem verschiedene Initiativen und Gewerkschaften aufrufen.
Gerade in sozialen Berufen zeigt sich dabei, welche zentrale Bedeutung diese Arbeit für die Gesellschaft hat – und welchen spürbaren Einfluss es haben kann, wenn Frauen ihre Arbeit zeitweise niederlegen.

Engagement und Protestmöglichkeiten

Nicht alle Menschen können an Demonstrationen teilnehmen oder ihre Arbeit unterbrechen. Im Interview geht es deshalb auch um kleinere Formen der Beteiligung – etwa Gespräche im Arbeitsumfeld anzustoßen, Themen sichtbar zu machen oder bewusst auf Konsum zu verzichten.
Außerdem gibt Madeleine Hampel Hinweise darauf, wo rund um den 8. und 9. März in Berlin Demonstrationen und Protestaktionen stattfinden und wie Interessierte sich informieren und beteiligen können.

Das Interview führte Jessica Appenroth (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EHB).

Internationaler Frauentag

  • Datum: 8. März – weltweit begangener Aktionstag für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit
  • Motto 2026: „Rights. Justice. Action. For ALL Women and Girls!“
  • Worum es geht: Der Internationale Frauentag macht auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam – etwa bei Bezahlung, politischer Teilhabe oder der gesellschaftlichen Anerkennung von Care-Arbeit.
  • Aktionen und Protest: Rund um den 8. März finden weltweit Demonstrationen, Veranstaltungen und Protestaktionen statt. In Deutschland rufen Initiativen und Gewerkschaften zudem für den 9. März zu einem Frauenstreik auf.

Auch an der EHB ist der Internationale Frauentag ein Anlass, aktuelle Fragen der Geschlechtergerechtigkeit sichtbar zu machen und den Austausch darüber anzuregen.

Interview mit Madeleine Hampel zum Weltfrauentag und Frauen*streik

Das Interview führte Jessica Appenroth (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EHB).

Sibylle Baluschek, M.A.

Position Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stabsstelle

Telefon +49 (0) 30 845 82 262

E-Mail sibylle.baluschek@eh-berlin.de

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Sprechzeiten Montag bis Donnerstag ganztägig

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Position Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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