Pressemeldungen

Transfer und Kooperation auf kurzem Wege

Berliner Fachhochschulen eröffnen City-Office im Ludwig-Erhard-Haus

Das Ludwig-Erhard-Haus im Stadtteil Charlottenburg ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft und seit 2. Juli 2018 um eine zentrale Anlaufstelle reicher. Die im Verbund BIT⁶ zusammengeschlossenen sechs Berliner Hochschulen für angewandte Wissenschaften eröffneten unter dem gemeinsamen Dach mit Transfer- und Praxispartnern ein City Office. Innovationsbedarfe aus Wirtschaft und Gesellschaft und wissenschaftliche Kompetenzen sind nun Tür an Tür, örtlich und ideell. Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung unterstützt die Kooperationsmaßnahmen des BIT⁶ Verbunds mit 400.000 Euro.

„Die Wissenschaftseinrichtungen sind zentrale Impulsgeberinnen für eine dynamische Entwicklung Berlins. Mit dem BIT⁶ Verbund fördern wir die Verzahnung zwischen den Fachhochschulen, der Wirtschaft und der Gesellschaft. So stärken wir die Innovationskraft Berlins und können die Bedarfe unserer wachsenden Stadt noch gezielter bedienen, von urbanen Technologien bis hin zur Fachkräftebildung“, sagt der Staatsekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach.

Das City Office ist ein weiterer Schritt, um gemeinsam im Stadtbild sichtbar zu werden und einen niedrigschwelligen Zugang für Transferpartner außerhalb der Hochschulen zu schaffen. Zusätzlich ist geplant, mit dem TransferMobil, einem Büro- und Ausstellungcontainer, an verschiedenen Orten wie Messen, in Gewerbegebieten oder im Kiez Präsenz zu zeigen, für gemeinsame Transferprojekte zu werben, solche zu initiieren und zu begleiten.

Die sechs Berliner Fachhochschulen verfolgen mit ihrer gemeinsamen Transferstrategie das Ziel, noch stärker in Netzwerke mit Unternehmen, Verbänden, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft eingebunden zu werden. Dabei setzen sie auf die Handlungsfelder „Gesundes Leben“, „Soziale Teilhabe, Sicherheit und Integration/Inklusion“ und „Urbane Technologien und Produktion“.

Im Verbund „BIT⁶ – Berlin Innovation Transfer“ bündeln die Alice Salomon Hochschule Berlin, die Beuth-Hochschule für Technik Berlin, die Evangelische Hochschule Berlin, die Katholische Hochschule für Sozialwesen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ihre Kompetenzen, um forschungsbasiertes Wissen, anwendungsorientierte Ideen und neue Technologien für komplexe gesellschaftliche Anforderungen in übergreifender Einheit zur Verfügung zu stellen.

Die sechs Berliner Hochschulen erhöhen mit ihrem ingenieurwissenschaftlichen Sachverstand die Innovationskraft in der Region und treiben die wirtschaftliche Entwicklung voran. So wird die Ansiedlung neuer kreativer und interdisziplinärer Start-ups befördert – unterstützt durch das neue interdisziplinäre Gründungszentrum des BIT⁶ -Verbundes auf dem gemeinsamen Gründungscampus am Standort Siemensstadt. Es entsteht ein hochschulübergreifender Startup-Hub für Gründungsteams, die gemeinsam Ideen-, Prototypen- und Geschäftsmodellentwicklung organisieren. Davon werden in hohem Maße auch etablierte Berliner Wirtschaftsunternehmen profitieren.

Der BIT⁶ -Verbund legt den Fokus auch auf den sozialen Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen in der Metropole Berlin, in all ihrer Vielfalt und als wachsende Stadt. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und vor dem Hintergrund von Demographie und Migration sind Themen wie soziale Teilhabe, Gesundheit und Pflege, Bildung sowie Demokratieentwicklung in Berlin von enormer Bedeutung.

Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice Salomon Hochschule Berlin und Vorsitzender des Boards BIT⁶ 
„Die sechs Berliner Hochschulen betreten gemeinsam Neuland, indem sie ihre vielfältigen spezialisierten Stärken bündeln. Damit schafft der Verbund exzellente Rahmenbedingungen für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer und legt das Fundament für neue, zukunftsweisende Partnerschaften mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft.“

Gemeinsame Pressemeldung der Verbundpartner und der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung

Sibylle Baluschek

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