EHB unterstützt SAGE-Positionspapier

SAGE-Hochschulen fordern mehr Relevanz und Förderung im deutschen Wissenschaftssystem

Das gemeinsame Positionspapier der Alice-Salomon-Hochschule und der Rektor:innenkonferenz der kirchlichen Hochschulen (RKHD) fordert eine stärkere Verankerung der SAGE-Disziplinen in der deutschen Wissenschafts- und Förderpolitik, um gesellschaftliche Sicherheit, Innovation und soziale Gerechtigkeit zu sichern.

Studierende der SAGE-Studiengänge vor dem Hauptgebäude der EHB.
© EHB
Studierende der SAGE-Studiengänge vor dem Hauptgebäude der EHB.

Die Notwendigkeit einer gestärkten Förderarchitektur für die SAGE-Disziplinen zeigt sich laut den Verfasser:innen besonders im Bereich der Fachkräftesicherung. Prognosen zufolge werden in den kommenden zwei Jahren bundesweit mehr als 90.000 Fachkräfte in den SAGE-Kernberufen fehlen. Genau diese Fachkräfte, die im Bildung-, Sozial- und Gesundheitswesen dringend benötigt werden, bilden wir an den SAGE-Hochschulen aus. Gleichzeitig leisten wir durch Forschung und Wissenstransfer wichtige Beiträge zur qualitativen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung dieser gesellschaftlich hoch relevanten Versorgungsstrukturen.

Die SAGE-Hochschulen und -Fachbereiche formulieren in ihrem Positionspapier fünf zentrale Forderungen:

1. SAGE in Strategien wie Hightech-Agenda, Forschungs- und Transferstrategien sowie sicherheitsrelevanter Forschung verankern
2. Ausbau und Sicherung spezifischer Förderprogramme
3. Karrierewege verbessern – bessere Rahmenbedingungen für wissenschaftliche Qualifizierung, Promotion und Vergütung
4. Vollakademisierung und europäische Anschlussfähigkeit der Berufe
5. Aufgabenübertragung und strukturelle Verankerung interprofessioneller Prävention

Die Evangelische Hochschule Berlin unterstützt das gemeinsame Positionspapier der Alice Salomon Hochschule und der Rektor:innenkonferenz der kirchlichen Hochschulen (RKHD). Mit dem Papier setzen sich die SAGE-Hochschulen für eine stärkere Verankerung der SAGE-Disziplinen in der Wissenschafts- und Förderpolitik ein.

Jessica Appenroth, M.A.

Position Referat Hochschulkommunikation

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