Lernortkooperationen im Pflegestudium

Internationaler Tag der Pflegenden 2021: Chancen und Herausforderungen der hochschulischen Pflegeausbildung

Anlässlich des Internationalen Pflegetags am 12. Mai 2021 zeigt unsere Theorie-Praxiskoordinatorin im Studiengang Bachelor of Nursing "buchstäblich" die Herausforderungen und Chancen ihrer Profession auf: Von P - wie Pflegekräftemangel bis N - Nicht nur die ökonomische Perspektive sehen. PFLEGE STUDIEREN - Ein Plädoyer für den vielfältigen Beruf!

Büro für Fotografie und Bild
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PFLEGE STUDIEREN: Lernortkooperation in der hochschulischen Pflegeausbildung: Chancen und Herausforderungen.

Pflegefachkräftemangel sollte von allen Beteiligten als Motivationsfaktor und nicht ausschließlich als Limitation der eigenen Handlungsmöglichkeiten betrachtet werden. Um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken, bedarf es der Ausbildung, Findung und Bindung von qualifizierten Pflegefachkräften. Dabei sollte der kompetente Nachwuchs in der Pflege im Fokus stehen. In diesem Kontext ist die hochschulische Ausbildung auf Kooperationen in den praktischen Einrichtungen angewiesen.

Folgen des Pflegepersonalmangels im Gesundheitssektor führen nicht in seltenen Fällen zu lebensbedrohlichen Situationen.

Lernortkooperation zwischen Hochschulen und Praxiseinrichtungen ist in diesem Zusammenhang der Schlüssel zum Erfolg.

Einen für alle Beteiligten neuen Weg durch die Regelungen vom Pflegeberufegesetz gemeinsam zu bestreiten, eröffnet unterschiedliche Perspektiven, die ausschließlich durch Eigeninitiative im Verborgenen bleiben.

Grenzen, wie beispielsweise eine fehlende Vergütung der Studierenden oder eine ausbleibende Refinanzierung der Praxisanleitung für Studierende, die durch die neuen Regelungen geschaffen wurden, sollten die betroffenen Einrichtungen nicht in die Defensive drängen, sondern ihnen ein offensives Verhalten entlocken.

Erkenntnisgenerierung sollte ein gemeinsames Agieren und öffentlich werden ermöglichen.

Studierende der Pflege sind in diesem Zusammenhang eine Bereicherung, da ihnen die wissenschaftliche Herangehensweise von Beginn an seitens der Hochschule vermittelt wird.   

Tatsächlich fehlt Studierenden die praktische Expertise. Diese kann nur durch die Expert*innen aus der Praxis, den Praxisanleiter*innen, vermittelt werden. Durch gute Zusammenarbeit im Rahmen der Lernortkooperation wird ein großer Beitrag dazu geleistet, zukünftige Problemfelder aufzudecken und im Idealfall gemeinsam zu eruieren. 

Unternehmen auch aus der Gesundheitsbranche sind selbstverständlich dazu angehalten, wirtschaftsfähig zu agieren. Nur sei an dieser Stelle angemerkt, dass ohne Pflegefachpersonal im sozialen Dienstleistungssektor das Fundamt zum wirtschaftlichen Überleben nicht vorhanden ist.

Die Chance zur gezielten Anwerbung von zukünftigem Mitarbeiter*innen - im Gegensatz zu herkömmlichem Recruiting -  und um dem Pflegepersonalmangel entgegenzuwirken, sollte von der praktischen Einrichtungen genutzt werden, indem sie Praktikumsplätze schaffen.

In den vergangenen Monaten können wir als Hochschule nur von positiven Erfahrungen mit unseren Kooperationspartner*innen berichten. Wir fühlen uns im Meer der Neuerungen des Pflegeberufegesetzes nicht alleine und somit stark genug, um die bevorstehenden Herausforderungen anzugehen.

Einen Wunsch haben wir dennoch: das praktische Einsatzfeld für unsere Studierenden zu erweitern, um auch im generalistischen Rahmen Spezialisierungen zu ermöglichen

Ressourcenschaffung und Ausweitung ist nur durch weitere starke Kooperationspartner*innen möglich.

Engagieren Sie sich daher gemeinsam mit uns!

Nicht nur aus der ökonomischen Perspektive heraus können so Erfolge erzielt werden.

 

Aktion des Studiengangs Bachelor of Nursing zum Pflegetag

Ivana Miletic

PositionTheorie- Praxiskoordination im Studiengang Bachelor of Nursing

Telefon +49 (0)30 845 82 260

E-Mail miletic@eh-berlin.de

Ort/BüroE-Gebäude, E 206

Sprechzeitennach Vereinbarung

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