Pflege erleben im Kiez: Rückblick zum Internationalen Tag der Pflege in Zehlendorf
Studierende und Lehrende des Pflegestudiengangs Bachelor of Nursing an der EHB haben am 12. Mai gemeinsam mit der KHSB den Internationalen Tag der Pflege genutzt, um mit Bürger:innen direkt ins Gespräch zu kommen und Pflege im öffentlichen Raum erlebbar zu machen.
Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege am 12. Mai luden Studierende und Lehrende des Pflegestudiengangs Bachelor of Nursing gemeinsam mit mit Partner:innen der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) und der Kontaktstelle PflegeEngagement im Stadtteilzentrum Villa Mittelhof zu einer besonderen Aktion im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein.
Im Rahmen des Projekts "Zukunft findet Stadt" fand von 15.00 bis 18.00 Uhr ein offener Kieztalk auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Zehlendorf statt. Ziel der Veranstaltung war es, mit Bürger:innen niedrigschwellig ins Gespräch zu kommen und für das Thema Pflege zu sensibilisieren – ein gesellschaftlich hochrelevantes Feld, das im öffentlichen Diskurs oft zu wenig Raum erhält.
Die Besucher:innen erwarteten vielfältige interaktive Angebote, die Pflege auf unterschiedliche Weise erfahrbar machten: Ein Altersanzug ermöglichte das direkte Erleben körperlicher Einschränkungen im Alter und wurde durch einfache Bewegungsübungen sowie Blutdruckmessungen ergänzt. An einer Mitmach-Station konnten Interessierte ausprobieren, wie anspruchsvoll pflegerische Tätigkeiten sind, etwa beim Umsetzen einer Person in einen Rollstuhl. Ein Demenzsimulator bot zudem eindrückliche Einblicke in die Wahrnehmungswelt von Menschen mit Demenz und förderte so Verständnis und Perspektivwechsel. Das Herausfordernde dabei: Die mit Messer und Gabel auszuführenden Handlungen konnten nur über eine Spiegelansicht wahrgenommen und gesteuert werden.
Ergänzt wurde das Angebot durch offene Gesprächsformate bei Kaffee und Kuchen, die Raum für Austausch im direkten Kiezumfeld boten. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie Studierende Pflege nicht nur fachlich erlernen, sondern aktiv in die Stadtgesellschaft tragen und neu denken. Zudem machte der direkte Austausch sichtbar, wie zentral Pflege für das gesellschaftliche Zusammenleben ist – heute und in Zukunft.
Danke an alle Studierenden, Lehrenden und Beteiligten, die diesen Dialogg möglich gemacht haben.
Sibylle Baluschek, M.A.
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