Studium & Internationales

Internationale Impulse für die Hebammenwissenschaft: EHB-Professorin beim ICM-Kongress in Lissabon

Mitte Juni fand in Lissabon der internationale Fachkongress "34. Triennial Congress" der International Confederation of Midwives statt. Die Veranstaltung bot zentrale Impulse für Forschung, Lehre und Praxis der Hebammenwissenschaft.

Gruppenbild mit allen Kongressteilnehmenden aus Deutschland
© EHB
Gruppenbild mit allen Kongressteilnehmenden aus Deutschland

Vom 14. bis 18. Juni 2026 fand in Lissabon der 34. Triennial Congress der International Confederation of Midwives (ICM) statt. Mit dabei war Prof.in Dr. Susanne Simon, Studiengangsleitung im Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft. Der Kongress gilt als weltweit bedeutendste wissenschaftliche Fachveranstaltung im Bereich der Hebammenwissenschaft und bringt alle drei Jahre Hebammen, Forschende, Lehrende, Studierende sowie Entscheidungsträger:innen aus Gesundheitswesen und Politik zusammen.

Mehr als 3.000 Teilnehmende aus über 120 Ländern nutzten die Veranstaltung, um aktuelle Entwicklungen in Forschung, Ausbildung, Berufspolitik und Praxis der Hebammenarbeit zu diskutieren und internationale Netzwerke zu stärken. Die Teilnahme ermöglichte neben dem intensiven fachlichen Austausch mit Kolleg:innen aus aller Welt auch Einblicke in innovative Projekte und aktuelle Forschungsvorhaben.

Im Mittelpunkt der Kongressthemen stand die Kampagne „One Million More Midwives“, die den weltweiten Bedarf an zusätzlichen Hebammen sowie deren zentrale Bedeutung für leistungsfähige Gesundheitssysteme hervorhob. Weitere Schwerpunkte waren die Rolle von Hebammen in humanitären Krisen und im Kontext der Klimafolgen sowie die Herausforderungen bei der Wahrung von Frauenrechten und reproduktiver Gesundheit. Darüber hinaus bot der Kongress zahlreiche wissenschaftliche Vorträge, Workshops und Symposien zu aktuellen Themen der sexuellen, reproduktiven, maternalen und neonatalen Gesundheit.

„Der Kongress hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung der Hebammenwissenschaft ist. Besonders die Diskussionen zu hebammengeleiteten Versorgungsmodellen und zur Stärkung der Profession bieten wertvolle Anregungen für Forschung, Lehre und Praxis in Deutschland“, betont Susanne Simon.

Die Teilnahme am ICM-Kongress leistet einen wichtigen Beitrag zur internationalen Vernetzung des Studiengangs Hebammenwissenschaft (B.Sc.) und eröffnet Perspektiven für zukünftige internationale Austausch- und Kooperationsmöglichkeiten.
 

Prof.in Susanne Simon, Studiengangsleitung Hebammenwissenschaft, zusammen mit Dr. Mary Sheridon (links), Hebamme und leitende Dozentin am Kings College (London), die bereits auf einen langen Austausch mit der EHB zurückblickt
© EHB
Prof.in Susanne Simon, Studiengangsleitung Hebammenwissenschaft, zusammen mit Dr. Mary Sheridon (links), Hebamme und leitende Dozentin am Kings College (London), die bereits auf einen langen Austausch mit der EHB zurückblickt
Prof.in Susanne Simon (rechts) mit Nester Moyo, Hebamme, Autorin und Beraterin für international Leadership, gemeinsam im Workshop zum Thema „Erfolgreiche Einwerbung von Fördermitteln“.
© Foto: EHB
Prof.in Susanne Simon (rechts) mit Nester Moyo, Hebamme, Autorin und Beraterin für international Leadership, gemeinsam im Workshop zum Thema „Erfolgreiche Einwerbung von Fördermitteln“.

Prof. Dr. Susanne Simon

Position Professur mit dem Schwerpunkt „Hebammenwissenschaft“ | Studiengangsleitung: Bachelorstudiengang Hebammenkunde / Hebammenwissenschaft

Telefon +49 (0) 30 845 82 253

E-Mail susanne.simon@eh-berlin.de

Ort/Büro A 210, Gebäude A

Sibylle Baluschek, M.A.

Position Referentin für Hochschulkommunikation, Stabsstelle

Telefon +49 (0) 30 845 82 262

E-Mail sibylle.baluschek@eh-berlin.de

Ort/Büro A 109, A-Gebäude

Sprechzeiten Montag bis Donnerstag ganztägig

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