Forschungsprojekte auf Kongressen und Tagungen

Gesundheitsversorgung für wohnungslose Menschen ohne Krankenversicherung: Forschungsergebnisse auf Kongress „Armut und Gesundheit“

Wie können wohnungslose Menschen, die Opiate konsumieren und keinen Krankenversicherungsschutz haben, besser erreicht und versorgt werden? Antworten liefert das Forschungsprojekt „Wirkungs- und Nutzungsforschung zur Versorgung Opioide konsumierender Personen mit unklarem Krankenversicherungsstatus“ (Wi:Nu:K) der EHB und der ASH Berlin. Nach der Projektpräsentation im Dezember 2025 werden die Ergebnisse nun auf dem Kongress „Armut und Gesundheit 2026“ in Berlin vorgestellt.

Das Forschungsteam Wi:Nu:K mit Prof.in Dr. Rebekka Streck (im Bild 3. von rechts) bei der Projektpräsentation am 4. Dezember 2025 an der ASH Berlin
© Foto: Hannah Kuszak
Das Forschungsteam Wi:Nu:K mit Prof.in Dr. Rebekka Streck (im Bild 3. von rechts) bei der Projektpräsentation am 4. Dezember 2025 an der ASH Berlin

Der Kongress findet am 16. und 17. März 2026 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin (FU Berlin) statt und steht unter dem Motto „Gesundheit ist politisch! – Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“. Das Programm umfasst über 100 Veranstaltungen zu aktuellen Fragen von Gesundheit, sozialer Ungleichheit und gesundheitspolitischer Gestaltung. Eröffnet wird der Kongress von Prof.in Dr. Ilona Kickbusch.

Prof.in Dr. Rebekka Streck aus dem Studiengang Soziale Arbeit der EHB stellt die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Wi:Nu:K in der Session „Drogenkonsum, Wohnungslosigkeit und keine Krankenversicherung – Möglichkeiten und Barrieren der gesundheitlichen Versorgung“ vor. Die Session findet am 16. März 2026 um 16.30 Uhr statt und ist Teil des Themenstrangs „Gesundheitsdienste neu orientieren“.

Im Projekt wurde untersucht, wie wohnungslose Menschen mit Opioidkonsum ohne Krankenversicherung besser mit Angeboten des Berliner Hilfesystems erreicht werden können. Die Zielgruppe lebt häufig in absoluter Armut und ist in vielen Bereichen stark benachteiligt, da der Zugang zu gesundheitlichen und sozialen Versorgungssystemen oft erschwert oder nicht vorhanden ist.

Die Forschung zeigt, dass insbesondere stabile Kooperationsstrukturen zwischen verschiedenen Hilfesystemen entscheidend sind. Angebote aus den Bereichen Haft, Migration, Gesundheitsversorgung, Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe müssen enger zusammenarbeiten. Gleichzeitig benötigen Betroffene verlässliche Ansprechpartner:innen sowie kontinuierliche Begleitung, um Unterstützungsangebote überhaupt wahrnehmen und langfristig nutzen zu können.

Das Forschungsprojekt Wi:Nu:K wurde gemeinsam von der EB und der ASH Berlin durchgeführt. Beauftragt und finanziert wurde die Forschung von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Berlin.

Projektverantwortliche:

Prof.in Dr. Rita Hansjürgens, ASH Berlin (Leitung)
Prof.in Dr. Rebekka Streck, EH Berlin (Co-Leitung)

Projektmitarbeitende: 

Prof.in Dr. Stefanie Kron, Melanie Akerboom, Magdalena Eder, Sandra Kintscher, Sebastian
Ottmann, Doreen Peukert

Prof. Dr. Rebekka Streck

Position Professorship for social pedagogy | Co-Head of the Bachelor's program in Social Work

Telefon +49 (0)30 845 82 218

E-Mail rebekka.streck@eh-berlin.de

Ort/Büro House A, Room A 217

Sibylle Baluschek, M.A.

Position Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stabsstelle

Telefon +49 (0) 30 845 82 262

E-Mail sibylle.baluschek@eh-berlin.de

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