Hochschulweite Veranstaltung

20 Jahre ehb.forscht: Abschlussarbeiten für Preise nominiert

Bei ehb.forscht zeichnet die EHB am 3. November 2026 herausragende Abschlussarbeiten des Jahrgangs aus. Nominiert sind fünf Bachelor- und sechs Masterarbeiten, die aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen. Zugleich feiert das Format sein 20-jähriges Bestehen.

20 Jahre ehb.forscht. Grafik HoKom/EHB
20 Jahre ehb.forscht. Grafik HoKom/EHB

Am Mittwoch, dem 3. November 2026, findet von 10.00 bis 13.00 Uhr im Audimax der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) die Veranstaltung „ehb.forscht” statt. Seit 20 Jahren bietet sie Studierenden, Lehrenden und Gästen eine Plattform, um herausragende Abschlussarbeiten zu würdigen und das forschungsorientierte Profil der Hochschule zu feiern.

Ausgezeichnet werden der Gräfin von der Schulenburg-Preis für exzellente Bachelorarbeiten und die Dietmar Freier Auslobung für besondere Masterarbeiten. Zudem wird ein Preis für internationale Studierende vergeben. Die nominierten Arbeiten befassen sich unter anderem mit Hitzeschutz in der Pflege, der Bezahlkarte für Geflüchtete, dem Umgang mit Stigma unter Sozialarbeiter:innen und der europäischen Migrationspolitik. Sie zeigen, wie praxisnah und forschungsorientiert Studierende der EHB in ihrer Abschlussarbeit arbeiten.

Über die Preisträger:innen des Gräfin von der Schulenburg-Preises entscheidet eine externe Jury aus Wissenschaft und Praxis. Sie bildet die Studiengänge ab, aus denen die nominierten Bachelorarbeiten stammen. 

Nominierte für den Gräfin von der Schulenburg-Preis 2026

  • Abubakar Ali Gaal (Bachelor of Nursing): Hitzeschutz in der stationären pflegerischen Versorgung
  • Helene Kühl (Evangelische Religionspädagogik & Diakonik): Evangelikale Frauenbilder und Gender-Konstruktionen
  • Josephine Kelch (Hebammenwissenschaft): Psychische Frauengesundheit – eine qualitative Evaluation der Elternberatung in Praxen im Kontext der Hebammenwissenschaften
  • Simon Strauß (Soziale Arbeit): Die Bezahlkarte für Geflüchtete im Asylbewerberleistungsgesetz. Eine empirische Auseinandersetzung über die Auswirkungen der Bezahlkarte auf Schutzsuchende in Brandenburg
  • Annika Tomowski (Kindheitspädagogik): Qualität der Fachkraft-Kind-Interaktion in der Krippe – Eine qualitative Untersuchung zur Feinfühligkeit der Fachkraft in der Mikrotransition zum Mittagsschlaf

Nominierte für die Dietmar Freier Auslobung 2026

  • Luisa Bonkowski (Master Beratung in der Sozialen Arbeit): Lived Experience psychisch erkrankter Sozialarbeiter:innen im Spannungsfeld von Offenlegung und Stigma
  • Eva-Marie Corsten (Master Beratung in der Sozialen Arbeit): Halten, was Ausbildung verspricht. Warum Pflegeausbildung nicht für alle verlässlich gelingt – eine qualitative Studie aus Sicht der Sozialen Arbeit an Berliner Pflegeschulen
  • Sophie Schmitz (Master Beratung in der Sozialen Arbeit): „Who Cares?" Eine qualitative Forschung zur Abwertung von Care in heterosexuellen Partnerschaften und Bewältigungsstrategien von Frauen
  • Fridolin Schulze (Master Leitung – Bildung – Diversität): Die Praxis europäischer Migrationspolitik im Spannungsfeld zwischen ethischen Theorien, normativer Bindung und operativer Realität
  • Leah Schmezer (Master Leitung – Bildung – Diversität): Die Schutzbedarfe queerer Geflüchteter im Fokus: Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten zwischen nationalen und unionsrechtlichen Neuerungen im Kontext der GEAS-Reform.
  • Lotta Eckert (Master Leitung – Bildung – Diversität): Schutzlücken für unbegleitete minderjährige Geflüchtete bei der nationalen Umsetzung des reformierten Gemeinsamen Europäischen Asylsystems: Eine qualitative Analyse zivilgesellschaftlicher Stellungnahmen und Handlungsaufträge für die Migrationssozialarbeit in Deutschland

Für den DAAD-Preis wurde Beata Wiatr aus dem Masterstudiengang Leitung – Bildung – Diversität ausgewählt.

Die Jury (GvdS-Preis)

  • Oberkirchenrätin Dr. Katrin Rudolph, Referatsleiterin im Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) für den Bereich Pfarrpersonal und Ausbildung ( Ev. Religionspädagogik)
  • NN (Hebammenwissenschaft)
  • Laura Goossens, Referat für Pflegeentwicklung/Pflegedirektion, Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH (Bachelor of Nursing)
  • Dr. Hanne Balzer, Leitung Fachreferat für Pflegeentwicklung/Pflegedirektion, Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen (Soziale Arbeit)
  • Prof. i. R. Dr. Susanne Viernickel, Pädagogik der frühen Kindheit, Universität Leipzig


Die Jury (DF-Auslobung)

  • Medy Hartung, Vorstand Dietmar Freier-Stiftung (Freier-Stiftung)
  • Prof. Dr. Sebastian Schröer Werner, Präsident der EHB (Vertretung EHB)
  • Kai Beier, Lehrbeauftragter an der EHB, Autismus- und Inklusionsberater (Vertretung Master Master Leitung – Bildung – Diversität)
  • Dr. Steffen Amling, Forschungsreferent der EHB, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vertretung Master Beratung in der Sozialen Arbeit)

Das Programm siehe unten. 

Programm ehb.forscht am 3. November 2026. Grafik: HoKom/EHB
Programm ehb.forscht am 3. November 2026. Grafik: HoKom/EHB

Sibylle Baluschek M.A.

PositionReferentin für Hochschulkommunikation, Stabsstelle

Telefon +49 (0) 30 845 82 262

E-Mail sibylle.baluschek@eh-berlin.de

Ort/BüroA 109, A-Gebäude

SprechzeitenMontag bis Donnerstag ganztägig

Viola Strittmatter M. A.

PositionGeschäftsführung ZFW

Telefon +49 (0) 30 585985 616

E-Mail viola.strittmatter@eh-berlin.de

Ort/BüroEHB-Heimat 27, 1. OG, Raum G 202

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