Internationaler Austausch

Internationaler Studienaustausch

Trinationaler Austausch im Studiengang Soziale Arbeit

Trinationaler Austausch

Studierende der EHB aus dem Studiengang Soziale Arbeit nehmen regelmäßig am trinationalen Austausch teil. Dieser vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderte Austausch findet bereits seit über 20 Jahren statt. Dabei empfangen die drei Kooperationspartner, ERASME Toulouse, Wesley College Budapest und die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) jeweils eine Delegation von Studierenden und Lehrenden an den jeweiligen Hochschulen, um sich mit einem bestimmten Thema der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen. 

„Berliner Woche“ vom 9.-15. November 2025

Im Rahmen des vom Deutsch-Französischen Jugendwerks geförderten trinationalen Austauschs kamen 30 Studierende der Sozialen Arbeit mit ihren Dozentinnen aus Toulouse (ERASME) und Budapest (Wesley College) zu uns und trafen mit Studierenden eines unserer Wahlseminare im Studiengang Soziale Arbeit an der EHB zusammen. Die Begegnung war der Auftakt des aktuellen Zyklus zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit und Rechte von LGBTQI+ Personen in Deutschland, Frankreich und Ungarn“ und die erste von insgesamt drei Begegnungen.

In diesem Jahr funktionierte die Anreise der Gäste so reibungslos, dass wir uns schon am Ankunftsabend in der Regenbogenfabrik sehr viel Zeit für ein erstes Kennenlernen, eine längere Sprachanimation und ein gemeinsames Essen nehmen konnten. Insgesamt bot die Woche ein spannendes und gut gefülltes Programm: So erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Struktur des Studiums der Sozialen Arbeit und mögliche Tätigkeitsfelder in der Praxis, den die Berliner Studierenden vorstellten. Das sorgte angesichts der unterschiedlichen Ausgangssituation für Sozialarbeiter*innen in den beteiligten Ländern für viel Gesprächsstoff. Aber auch die Vorträge zur sexualisierten Diskriminierung an Hochschulen oder zur Diskriminierung von trans* Personen wurden mit großem Interesse und Engagement diskutiert.

Da Berlin auch als Stadt der Vielfalt gilt, gab es natürlich auch bei den Besuchen von Praxisstellen und -projekten einiges zu ergründen: Sieben unterschiedliche Einrichtungen, die zu „Geschlecht, Queerness und Intersektionalität“ Angebote der Sozialen Arbeit unter anderem im Bildungs- und Beratungsbereich unterbreiten, konnten von den Studierenden besucht werden. Besonders spannend für die Teilnehmenden war immer wieder das gemeinsame Gespräch in kleinen trinationalen Gruppen, um sich fachlich auszutauschen und zu hören, wie es in den jeweils anderen Ländern aussieht. Oft waren es auch die beiläufigen Gespräche und die von den EHB-Studierenden organisierten Momente im Freizeit- und Kulturprogramm, in denen Vertrauen und ein engerer Kontakt aufgebaut werden konnte. Auch der Tag an der EHB, inkusive Campus-Rallye, hat sehr viel Spaß gemacht. Ein Highlight der Woche war schließlich auf jeden Fall der Spezialitätenabend, bei dem leckeres Essen, eine tolle (nachhaltige) Partydeko und Spiele für gute Stimmung sorgten und ein Gefühl des Zusammenhalts nach und nach entstehen konnte. 

Die Arbeit, die das Team der Dozent*innen und die teilnehmenden Studierenden der EHB in die Vorbereitung der Woche investiert hatten, hat sich im Rückblick voll und ganz gelohnt. Im März 2026 geht es dann weiter nach Toulouse in Südfrankreich, und im Mai steht Budapest als Ort der letzten Begegnung auf dem Programm. Die Vorfreude auf ein Wiedersehen und die Spannung, was uns bei den anderen Gruppen erwartet, wächst schon jetzt!

Förderung

LOGO OFAJ/DFJW
© OFAJ/DFJW
LOGO OFAJ/DFJW

Das Projekt wurde gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). 
Das DFJW ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris und Berlin und einer Außenstelle in Saarbrücken. Seit 1963 ermöglicht das DFJW Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an Austauschen, Fortbildungen und Mobilitätsprogrammen. Im Mittelpunkt stehen dabei  Begegnung und interkulturelles Lernen, das stets intensiv erlebt und begleitet werden soll.

Impressionen der Berliner Woche im November 2025

Ihre Ansprechperson

© EHB

Tanja Reith, M.A.

Position Referentin für Internationales, Stabsstelle

Arbeitsbereich(e) Internationales / International Office

Telefon +49 (0) 30 845 82 135

E-Mail tanja.reith@eh-berlin.de

Büro E-Gebäude, Raum E 116

Sprechzeiten Termine nach Vereinbarung.

© EHB, privat

Prof. Dr. Julia Lepperhoff

Position Professur für Sozialpolitik, Leitung Kompetenzteam "Frühe Bildung in der Familie"

Arbeitsbereich(e) Kompetenzteam "Frühe Bildung in der Familie"

Telefon +49 (0) 30 585 985 620

E-Mail julia.lepperhoff@eh-berlin.de

Büro EHB-Heimat 27 / G 219 / 1. OG

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Zum Profil
Zum Seitenanfang