KiBaH

Das Bild zeigt ein stilisiertes Icon: Weißer Kreis auf grünem Grund mit eine blauen und einer hellblauen Sprechblase links unten n.

KiBaH-Studie (Kinderblick auf ambulante Hilfen) – Beziehungen, soziale Unterstützung und persönliche Rechte von jungen Menschen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Forschungsziel/Projektbeschreibung

In dem Forschungsprojekt „KiBaH“ geht es um die Rekonstruktion der Perspektive von Kindern und Jugendlichen auf die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) als ambulante Erziehungshilfe. Die Forschung zur SPFH ist bislang weitgehend durch einen professionsbezogenen bzw. organisationalen Bias gekennzeichnet. In diesem Vorhaben wird die Hilfe aus der Perspektive der jungen Menschen betrachtet. Ziel ist die systematische Erschließung der Hilfen in der subjektiven Aneignung der „Nutzer*innen“ mit dem Schwerpunkt auf Beziehungen, soziale Unterstützung und persönliche Rechte von Kindern und Jugendlichen. Mit dem ethnografisch angelegten Forschungsprojekt soll die Sicht junger Menschen in dem Hilfeformat, das in der Ausgestaltung eher die Eltern als Empfänger*innen von Erziehungshilfe adressiert, hinsichtlich der Aneignung und des Erlebens rekonstruiert werden. Damit unterstützt das Forschungsvorhaben die Stärkung junger Menschen hinsichtlich der institutionellen Beteiligung. Die Studie ist ausdrücklich nicht als Wirkungsstudie im Sinne eines Legitimationsnachweises ambulanter Erziehungshilfen angelegt.

Mit einem ethnografischen Zugang soll in den Familien erhoben werden, wie Kinder und Jugendliche in der Hilfe Berücksichtigung finden und sich selbst darin verorten. Die Ergebnisse unterstützen zum einen den wissenschaftlichen Diskurs um das bisher in der Forschung vergleichsweise vernachlässigte Hilfeformat. Zum anderen sollen die Ergebnisse in die Praxis der Erziehungshilfen zurückgespiegelt werden, um eine Stärkung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Projektleitung

Prof. Dr. Gunther Graßhoff (Universität Hildesheim)

Prof. Dr. Florian Hinken (EHB)

Projektmitarbeiterin

Ita Räpke, M.A. (Universität Hildesheim)

Laufzeit

01. September 2021 bis 31. August 2023

Förderung

Der Paritätische Landesverband Berlin unterstützt diese Studie finanziell.

Kooperationen

Die Stiftung Universität Hildesheim führt die Studie gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Berlin und in Kooperation mit den Trägern KJSH - Kinder- und Jugendhilfe-Verbund Berlin-Brandenburg, JaKuS - Perspektiven für junge Menschen und IBEF - ambulante Hilfen im Sozialraum durch.

Ihre Ansprechperson

© privat

Prof. Dr. Florian Hinken

Position Professur für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe

Telefon 0 30 845 82 266

E-Mail hinken@eh-berlin.de

Büro A 211, A-Gebäude

Sprechzeiten Nach Vereinbarung per E-Mail.

Zum Profil
Zum Seitenanfang