Geburtshäuser

Das Team vom Geburtshaus Lebensstern
© Geburtshaus Lebensstern

Ganzheitliche Betreuung durch Hebammen

Schwangere und ihre Familien erleben Geburtshäuser in Deutschland seit über 30 Jahren als einen Ort der ganzheitlichen Betreuung durch Hebammen. Unter Ausschluss bestimmter Risiken hat jede Frau die Möglichkeit, ihr Kind im Geburtshaus zu gebären.  Die freie Wahl des Geburtsortes ist seit 2007 im Sozialgesetzbuch verankert.

Was ist ein Geburtshaus?

Unter einem Geburtshaus versteht man in Deutschland eine hebammengeleitete Einrichtung (HgE), die eine Hebamme als fachliche Leitung hat. Die organisatorische Leitung eines Geburtshauses muss keine Hebamme sein. Geburtshäuser unterscheiden sich in ihren Größen und Strukturen. Gemeinsam haben sie, dass während der Geburt, eine 1:1 Betreuung und bei der Geburt in den meisten Fällen eine 2:1 Betreuung gewährleistet wird. Frauen die im Geburtshaus zur Geburt angemeldet sind können ihre Vorsorgen gänzlich bei den Hebammen im Geburtshaus machen oder im Wechsel mit ihrer/ihrem Facharzt*in. Wochenbettbesuche werden unterschiedlich gehandhabt. Manche Geburtshaus Teams sind auf Vorsorgen und Geburten fokussiert und machen nach der Geburt keine Wochenbettbesuche, während andere Wochenbettbesuche miteinschließen.

Geburtshäuser sind im deutschen Gesundheitssystem gut verankert und vernetzt. Die Geburtshaus Hebammen kooperieren mit den nächstgelegenen geburtshilflichen Kliniken, mit der Feuerwehr vor Ort, sowie mit therapeutischen und sozialen Einrichtungen. Gynäkolog*innen und Kinderärzt*innen arbeiten in der Regel nicht in Geburtshäusern, es gibt jedoch viele Beispiele guter Kooperation.

Die Geburtshäuser haben eine freiwillige Qualitätskontrolle für die außerklinische Geburtshilfe entwickelt. Sie befindet sich unter dem Dach des Q.U.A.G e.V. (Webseite, siehe unten). Außerdem müssen alle freiberuflichen Hebammen und Geburtshäuser ein QM System (siehe unten, Downloads und Links) einrichten und nachweisen.

Jede Hebamme darf nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung/Studium in einem Geburtshaus arbeiten. Die Geburtshäuser haben unterschiedliche Strukturen, um neue Hebammen ins Team und in die Geburtshilfe zu integrieren. Das und andere Themen werden in ASK a Midwife erforscht.

Für weitere Informationen besuchen Sie gern die Website des Netzwerk der Geburtshäuser (Webseite, siehe unten).

Heller Raum mit Bett und Schaukelstuhl
© Geburtshaus Tübingen
Schöne alte Hausfront
© Geburtshaus Tübingen
Gemütlicher Raum mit Matten auf dem Boden für Übungen
© Geburtshaus Erfurt
Zimmer mit Bett und Dachschräge
© Geburtshaus Erfurt
gemütliches Zimmer mit Bett, Panorama Foto
© Geburtshaus Erfurt
Raum mit Bett
© Geburtshaus Lübeck
Gemütlicher Raum mit Matten auf dem Boden für Übungen
© Geburtshaus Lübeck
Eingangsschild des Geburtshaus Lübeck
© Geburtshaus Lübeck
Gemütlicher Raum mit Badewanne
© Geburtshaus Wuppertal
Pinke Geburtsbadewanne
© Geburtshaus Wuppertal
gemütliches Zimmer mit Bett und Badewanne
© Geburtshaus Lebensstern
Zimmer mit Tisch und Stühlen
© Geburtshaus Lebensstern
Logo: Netzwerk der Geburtshäuser, Ihr für Euch, wir für Euch
© Netzwerk der Geburtshäuser

Netzwerk der Geburtshäuser

Projektleitung

Dr. Nancy Stone

Position Projektleitung ASK a Midwife (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Telefon 0172 326 0993

E-Mail stone@eh-berlin.de

Büro G 204, Gebäude G

© Judith Krauleidies

Judith Krauleidies

Position Studentische Mitarbeiterin im Projekt ASK a Midwife

E-Mail judith.krauleidies@stu.eh-berlin.de

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