Evangelische Fachhochschule Berlin

Master Leitung – Bildung – Diversität (Management – Education – Diversity)

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Übersicht

Leitung – Bildung – Diversität
(Management – Education – Diversity), Master of Arts

Mit diesem im Jahr 2016 weiterentwickelten Studienangebot reagiert die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) entsprechend ihrem Studienprofil auf aktuelle Herausforderungen.

Der konsekutive Masterstudiengang „Leitung – Bildung – Diversität (Management – Education – Diversity)“ ist als transdisziplinärer Studiengang mit Professor_innen aller EHB-Studiengänge in den Jahren 2011 bis 2012 entwickelt sowie realisiert worden und startete zum Sommersemester 2013.

Durch das Studium werden Qualifikationsziele für verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der beruflichen Praxis umgesetzt.  Darüber hinaus  werden die Studierenden zu selbstständiger Forschungsarbeit befähigt.
Aus der zunehmenden Komplexität der Berufswelt und des Arbeitsalltages resultiert, dass sich die Anforderungen an die Professionalität der/des Einzelnen weiter erhöhen. Gerade das Berufsfeld Leitung/Management sowie der Bildungsbereich sind in besonderer Weise herausgefordert, das Potenzial von Diversität zu entfalten und mit individuellen Ressourcen zu verbinden.
Deshalb vermittelt das Masterstudium „Leitung – Bildung – Diversität (Management – Education – Diversity)" umfassendes transdisziplinäres Wissen und vielfältige Kompetenzen für die genannten Bereiche. Neben einem auf Verbreiterung von Wissen und Kompetenzen angelegten Masterstudium wird obligatorisch einer der folgenden tätigkeitsfeldbezogenen Schwerpunkte studiert:

„Gesundheits-/ Sozialmanagement" | „Kindheitspädagogik" | „Evangelische Religions- und Gemeindepädagogik" | „Forschung“  |  „Flucht und Migration“.

Eine Übersicht des gesamten Studienangebots finden Sie rechts im Download.

Der Abschluss

Die Master-Thesis wird im 3. Fachsemester geschrieben. Mit erfolgreichem Abschluss wird der akademische Grad Master of Arts (M.A.) verliehen.

Studienschwerpunkte und Berufsfelder

Absolvent_innen des Master-Studienganges „Leitung – Bildung – Diversität (Management – Education – Diversity)" sind zur Übernahme von Leitungsaufgaben in den Bereichen von kommunaler, privater oder kirchlicher Gemeinwesen- und Bildungsarbeit sowie in den entsprechenden Berufsfeldern des Gesundheits-/Sozialwesens befähigt.

Befähigung durch das Studium eines bestimmten Schwerpunkts:

Studienschwerpunkt „Gesundheits-/Sozialmanagement"
Der erfolgreiche Abschluss befähigt zu Leitungstätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens des mittleren und höheren Managements. Dazu gehören Aufgabenbereiche wie Qualitätsmanagement bzw. -entwicklung, Controlling, Beratung oder die Entwicklung von Einrichtungen wie Krankenhäuser. Absolvent_innen sind qualifiziert, um beispielsweise in stationären/ambulanten Einrichtungen der Langzeitversorgung, Einrichtungen im Kinder- und Jugendhilfebereich, Beratungsstellen, Wohnheimen/-projekten oder Einrichtungen im Sozialhilfebereich tätig zu werden.

Studienschwerpunkt „Kindheitspädagogik"
Der erfolgreiche Abschluss befähigt zur Beratung sowie Entwicklung von Einrichtungen (Familienzentren, Non-Profit-Organizations, Non-Governmental Organizations, Lobbyarbeit für Kinder). Absolvent_innen sind qualifiziert im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und in Beratungsstellen nach dem Sozialgesetzbuch tätig zu werden. Je nach Belegung bestimmter Seminare/Module können die Studierenden ihre Kenntnisse und Kompetenzen erweitern – z. B. auf dem Gebiet des Managements (Leitungstätigkeiten im mittleren und höheren Management von Einrichtungen des Bildungs- und Sozialwesens).
 
Studienschwerpunkt „Evangelische Religions- und Gemeindepädagogik"
Der erfolgreiche Abschluss bietet die Möglichkeit, Tätigkeiten in kirchlichen Handlungsfeldern von Gemeinde und Schule (Religionsunterricht) aufzunehmen. Darüber hinaus sind Absolvent_innen für Projektaufgaben und Leitungstätigkeiten in kreiskirchlichen Stellen sowie für wissenschaftliche Tätigkeiten qualifiziert. Die Rahmenbedingungen oder Anstellungsmodalitäten sind bei den zuständigen Stellen der Landeskirchen zu erfragen.

Studienschwerpunkt „Forschung“
Der erfolgreiche Abschluss des Studienschwerpunktes „Forschung“ befähigt zur selbstständigen Anwendung von qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden, zur damit verbundenen Entwicklung von Forschungsdesigns und zum wissenschaftlichen Umgang mit Forschungsdaten. Innerhalb des Studienschwerpunkts entscheiden sich die Studierenden durch eigenverantwortliche Belegung der entsprechend verpflichtenden Modulfolge für eine der beiden Spezialisierungen:

- Sozialforschung
oder
- Versorgungsforschung.

Studienschwerpunkt „Flucht und  Migration“
Der erfolgreiche Abschluss des Studienschwerpunktes „Flucht und Migration“ befähigt zu migrations- und integrationsbezogenen Leitungstätigkeiten in Verwaltungs-, Sozial-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen des mittleren und höheren Managements.
Öffentliche und privatwirtschaftliche Einrichtungen und Unternehmen beraten, begleiten, betreuen  und unterstützen geflüchtete oder neu zugewanderte Menschen in Deutschland und deren Integrationsprozesse in die Gesellschaft. Absolvent_innen sind für Leitungsaufgaben beispielsweise in Aufnahme- und Gemeinschaftseinrichtungen, Einrichtungen im Kinder- und Jugendhilfebereich, Sozialleistungsbehörden, Sozialdiensten, Beratungsstellen oder kirchlichen Einrichtungen qualifiziert und können zum Beispiel im Bereich Integrations- und Migrationsberatung, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen oder Verwaltungsbehörden mit migrationsbezogenen Aufgabengebieten arbeiten. Neben berufsbezogenes Fachwissen zu rechtlichen Rahmenbedingungen im Asyl- und Flüchtlingsrecht, dem Aufenthalts- und Freizügigkeitsrecht sowie dem Sozialleistungsrecht für Migrant_innen auf nationaler und europäischer Ebene werden interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen erweitert und vertieft. Der Umgang mit Wertekonflikten und migrationsethischen Fragen sowie mit politischen Diskursen zu Zuwanderung, Integration und Konzepten der Autonomie der Migration werden analysiert und reflektiert. Für die transnationale Vernetzung (Communities) und neue nachgesellschaftliche Bürgerschaftskonzepte wird die Rolle des World Wide Web in den Blick genommen.
Je nach Vorqualifizierung durch den ersten Hochschulabschluss sind spezifische Tätigkeiten z. B.  als Migrationssozialarbeiter_in, Integrationsbeauftragte_r, Integrationsmittler_in oder entsprechende_r Fachreferent_in in NGOs möglich.

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Studiengangsbeauftragte


Prof. Dr. Petra Völkel
Prorektorin

Kontakt


Robert Norden, M.Sc.
Beauftragter des Rektorats

Raum F 105
Telefon (030) 845 82 458
Fax (030) 845 82 450
E-Mail norden@eh-berlin.de

Der Studiengang ist akkreditiert:
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