Evangelische Fachhochschule Berlin

Lehrende an der EHB

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Prof. Dr. phil. Juliane Karakayali

Funktion:
Studiengang:
Professur für Soziologie
Soziale Arbeit/ Masterstudiengang Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
   
Ort/Büro: Sprechzeiten: A 206
nach Vereinbarung
   
Telefon:
E-Mail:
(030) 845 82 219
karakayali@eh-berlin.de

 

 

 

Lehre und Forschung

  • Migration
  • Rassismus
  • Geschlechterforschung 

Laufende Forschungsprojekte: 

3/2016-12/2016: Zwischen Institution und Ehrenamt: Vorbereitungsklassen. Praktiken, Herausforderungen, Bedarfe. Finanziert aus Mitteln des Bundeskanzleramts, in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

seit 2014: Die Bedeutung von natio-ethno-kulturelle Grenzziehungen für schulorganisatorisches Handeln. Mit Dr. Birgit zur Nieden, Humboldt Universität Berlin. https://sofis.gesis.org/sofiswiki/Ethnisierte_Grenzziehungen_in_schulorganisatorischem_Handeln

Curriculum Vitae

seit 2010 Professorin für Soziologie an der ehb
2009-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt Universität Berlin
2009 Dr. phil. am Fachbereich Soziologie der Goethe Universität Frankfurt/Main
2008-2009 Mitarbeiterin der Gewerkschaft ver.di
2000-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Wilhelms Universität Göttingen
seit 2000 Konzeption und Durchführung von Angeboten der Politischen Bildung
2000 M.A. der Soziologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Kassel

Vorträge

3/2016: „Parallelklassen. Grundschulen und Segregation nach Herkunft in der Berliner Migrationsgesellschaft“,  gehalten auf der Jahreskonferenz “Räume für Bildung, Räume der Bildung” der Deutschen Gesellschaft für Erziehunsgwissenschaften, Kassel.

10/2015: „Rassismus in der postmigrantischen Gesellschaft“, gehalten auf der Konferenz „Postmigrantische Gesellschaft?! Kontroversen zu Rassismus, Minderheiten und Pluralisierung“ des Rats für Migration, Berlin.

11/2014: „Rassimuskritische Perspektiven auf den NSU-Komplex“ gehalten auf dem Kolloquium des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung, Würzburg.

04/2014: „Dynamiken in Aufnahme- und Herkunftsfamilien – Care Workers aus Osteuropa in Haushalten Pflegebedürftiger“ gehalten auf der Fachkonferenz „Deutschland im Pflegenotstand. Perspektiven und Probleme der Care Migration.“ der Heinrich Böll Stiftung, Berlin.

10/2013: „Migrationsregime in Europa. Genderaspekte einer kritischen Migrationsforschung“ gehalten auf der Tagung „Gender und Migration“ der Rosa Luxemburg Stiftung, Berlin.

10/2010: „Transnationalität und Biographie: Care workers aus Osteuropa in Haushalten Pflegebedürftiger“, gehalten im Rahmen der Plenarsitzung „Migration und Biographie“ auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Frankfurt/Main.

04/2009: „Policy Pobleme im Bereich Care und Migration“ Vortrag auf der internationalen Konferenz „Care and Migration“ des Cornelia Goethe Zentrums der Goethe-Universität Frankfurt/Main.

 

Internationale Vorträge

03/2016: „Das Konzept der Autonomie der Migration – Anregungen für die Soziale Arbeit“,  zu halten auf der Konferenz „Soziale Arbeit  neu Denken. Migration und Migrationspolitiken in Bewegung“, organisiert durch die Friedrich Ebert Stiftung und den Verein für Soziale Arbeit Istanbul, Istanbul, Türkei.

10/2015: „The Impacts of Legalisation on Migrant Domestic Care Work”, gehalten auf der Konferenz "Boundaries and Bridges: The Dynamics of Urban Diversity"der Alexander von Humboldt Stiftung, Jerusalem, Israel.

03/2015: „Das Konzept der postmigrantischen Gesellschaft – neue Kräfteverhältnisse, Konjunkturen des Rassismus“, gehalten im Rahmen des workshops „postmigrantisches Europa – postkoloniale Welt“, veranstaltet durch das Zentrum Geschichte des Wissens der Universität Zürich, März 2015, Zürich, Schweiz.

07/2013: „Rassismus im Klassen-Raum. Grundschulen und Segregation in der postmigrantischen Gesellschaft“, gehalten auf der Konferenz „Migration and Urbanity“ veranstaltet durch die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, das Institut für Soziologie der Universität Basel, das Institut für Regional- und Migrationsforschung (Deutschland), das Centre de Documentation sur les Migrations Humaines (Luxemburg), der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Fachhochschule Köln (Deutschland), Basel, Schweiz.

10/2014: „Racist conjunctures in postmigrant Germany – the case of ethnic segregation in German primary schools“ gehalten aus der Konferenz "Are Modern Societies Racist? Racism and Xenophobia in Israel and Europe Today", veranstaltet durch das Minerva Humanities Center der Universität Tel Aviv, Tel Aviv, Israel.

Vorträge im Rahmen von Ringvorlesungen

WiSe 15/16: „Keine Frage der Wahl – Schulwahlforschung und Segregation nach ‚Herkunft‘ am Beispiel von Berliner Grundschulen“ bei Thomas Geier an der PH Karlsruhe.

WiSe 15/16: „Zur Herstellung und Bedeutung von „Herkunft“  in schulorganisatorischem Handeln“, bei Nicolle Pfeiffer am Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Universität Essen.

SoSe 15: „Rassismus und Klassen-Raum. Zur Geschichte und Gegenwart von Segregation an Berliner Grundschulen“ bei Paul Mecheril am Center for Migration, Education and Cultural Studies an der Universität Oldenburg.

SoSe 14: "Getrennte Klassen. Segregation nach "Herkunft" an Grundschulen" im Wissenschaftskolleg der Fakultät für Verhaltens- und empirische Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg.

WiSe 13/14: "Von der Kopftuchdebatte zum Homonationalismus. Verbindungslinien zwischen Queer Theory, Geschlechter- und Rassismusforschung."am Lateinamerika Institut der Freien Universität Berlin


Publikationen 

  • (2015) mit Birgit zur Nieden: Harte Tür. Schulische Segregation nach Herkunft in der postmigrantischen Gesellschaft. In: Geier, Thomas/Zaborowski, Ulrike (Hg): Migration: Auflösungen und Grenzziehungen. Perspektiven einer erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung. Wiesbaden: VS Springer, S. 81-97.
  • (2015): Grenzziehungen in der postmigrantischen Gesellschaft:Gesellschafttheoretische Überlegungen zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Bildungsarbeit vor dem Hintergrund des NSU-Komplexes. In: Hechler, Andreas/Stuve, Olaf (Hg): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Barbara Budrich: Toronto, 365-383.
  • (2014) mit Vassilis Tsianos: Repräsentationspolitik in der postmigrantischen Gesellschaft. In: APuZ 64. Jg. 13-14/2014, S. 33-39.
  • (2014) Die Morde des NSU im Kontext der Migrationsdebatten und -politiken dr 2000er Jahre. In: Beyer et al. (Hg.) Polycity: kritische Notizen zu Debatten der Einwanderungsgesellschaft. S.17-23. 
  • (2013) mit Birgt zur Nieden: Rassismus und Klassen-Raum. Segregation nach Herkunft an Berliner Grundschulen. In: suburban 2/2013 S. 47-67, peer reviewed.
  • (2013): Grundschule in der postmigrantischen Gesellschaft: Zum Zusammenhang von Rassismus, Klassenverhältnis und Bildungserfolg. In: Bitis, Songül/Borst, Nina (Hg.): Unmögliche Bildung. Kritische Stimmen und verschränkte Perspektiven auf Bildungsun_gleichheiten. Münster: Unrast. S. 190-195.
  • Chair auf der Tagung "Resourceful Cities" des "Research Committee 21 (RC21) on Sociology of Urban and Regional Development of the International Sociological Association" in Berlin, 29.-31.8.2013
  • (2012): Diaspora. In: Marquardt, Nadine/Schreiber, Verena (Hg): Ortsregister. Ein Glossar zu Räumen der Gegenwart. Bielefeld: transcript.S. 89-95.
  • (2012) mit Vassilis Tsianos/Aida Ibrahim/Serhat Karakayali: Decolorize it! In: analyse und kritik Nr.575
  • (2012): Rassismus in der Krise. femina politica 1/2012
  • (2011): Bevölkerungspolitik im Postfeminismus. In: Friedrich, Sebastian (Hg): Rassismuus in der Leistungsgesellschaft. Duisburg: Edition Assemblage. S. 134-147
  • (2010): Transnational Haushalten. Biographische Interviews mit transnationalen care workers aus Osteuropa. Wiesbaden: VS.

Gremien und Mitgliedschaften

  • Mitglied im Rat für Migration e.V.
  • Sprecherin der Sektion postmigrantische Gesellschaft im Rat für Migration
  • Mitglied im Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
  • Vertrauensdozentin der Hans Böckler Stiftung
  • Vertrauensdozentin der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Lehrveranstaltungen

im WiSe 2015/16

Sozialisation Modul 2.5 

Antidiskriminierung als Weg zur Inklusion Modul 6.1

Zwischen staatlichen Angeboten und Selbstorganisation: Organisationsformen in der Sozialen Arbeit für Flüchtlinge und Migrant_innen – ein Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien Modul 5.1

 

E-Learning-Seite

 

Handapparat / Bibliothek

Der Handapparat befindet sich in der Bibliothek.

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Prof. Dr. Juliane Karakayali